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Diskussion der Projektergebnisse – fünfter Workshop in Glasgow (Schottland)

 

Das Ziel des fünften Workshops in Glasgow war die Diskussion und Finalisierung der Projektergebnisse.

Das Hauptergebnis des Projekts ist das DESERVE-Handbuch: Dieses ist eine ‚Anleitung’ für Lehrende, wie der DESERVE-Ansatz in Bildungseinrichtungen implementiert werden kann. Das Handbuch beschreibt den Ansatz des ‚entrepreneurial mind-sets’ sowie des ‚ideas-into-action’-Konzepts. Zudem werden die vier verschiedenen Prozessphasen Inspiration, Ideenfindung, Produktion und Geschäftsmodell im Detail erläutert. Der Leser kann für jede Phase nachlesen, welche Ziele und konzeptionellen Hintergründe mit der jeweiligen Phase verbunden sind, welche möglichen Interventionstechniken existieren und welches Material erforderlich ist. Zudem enthält das Handbuch Anleitungen für die Produktionsbereiche Sounddesign, Graphikdesign, Spieldesign und Programmierung. Das Handbuch wird in einer leserfreundlichen Art gestaltet sein – beispielsweise werden spezielle Symbole den Leser schnell und zielgerichtet durch das Handbuch leiten.

Die Projektpartner diskutierten im Workshop die Details der Handbuchstruktur und verteilten die ausstehenden Aufgaben.

In ihren jeweiligen nationalen Teams reflektierten die Projektpartner ihre Workshoperfahrungen aus Tallinn – diese Reflektionen aus Sicht der Lehrenden werden ebenfalls Teil des Handbuchs sein.

Zum Abschluss diskutierten die Projektpartner den finalen Report und die projektbezogenen Zukunftspläne.

Das erfolgreiche Projektende wurde mit zwei köstlichen „DESERVE-Torten“ gefeiert.

 

Implementation – Vierter Workshop in Tallinn (Estland)

Der vierte Workshop in Tallinn diente der Implementierung und dem Test des innovativen Lehr-Lern-Ansatzes, der während der ersten drei Workshops des Projekts entwickelt wurde. Lehrende und Lernende von allen Partnerorganisationen haben an diesem Workshop

Game Design Sound DesignBusiness Planning Group Picture

Diese Bilder geben einen kurzen Einblick in den Lehr-Lern-Prozess. Von ersten Ideen und Prototypen ausgehend (oben links) wurden die Grafiken und Sounds sowie die Programmierung das Spielkonzept entwickelt (oben rechts). Der letzte Schritt war der Entwurf eines Business Plans (unten links). Nach Abschluss des intensiven Prozesses waren alle erschöpft aber zufrieden (unten rechts).

Dritter Workshop in Timisoara (Rumänien)

Im Rahmen des dritten Workshops (15.-17. Oktober 2014) haben sich die Partner in Timisoara, Rumänien, getroffen. Hier erhielten sie spannende Einblicke in „Entrepreneurship Education“ in Rumänien – z.B. durch den Besuch einer Schülerfirmen-Messe und durch die Teilnahme an Entrepreneurship Education-Unterricht für jüngere und ältere Schüler.

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Während des Workshops testeten die Partner einen neuen Entrepreneurship Education-Ansatz, der auf dem Design Thinking-Prozess beruht. Dieser ist ein Gestaltungs- und Entwicklungsprozess, der sich an einem auf den Menschen zentrierten Denkansatz ausrichtet (z.B. indem die Lage von Menschen gründlich analysiert wird, um Lösungen zu finden, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind).

Grundsätzlich strebt der Prozess danach, die vielfältigen Perspektiven der verschiedenen Teammitglieder einzubringen. Nach der gemeinsamen Ideensammlung werden einige Ideen konkretisiert und entsprechende Prototypen gebaut. Mehrfach durchlaufen die Teammitglieder die einzelnen Abschnitte des Design Thinking-Prozesses, um die Ideen kontinuierlich zu verbessern und zu überprüfen.

In bestimmten Phasen des Workshops nahmen die Partner die Rollen von Mitarbeitern einer Spieldesignfirma ein, die eine Smartphone-App für Touristen entwickelt, welche Timisoara kennen lernen wollen. Die Mitarbeiter waren in den fiktiven Abteilungen Sounddesign, Spielentwicklung, Grafikdesign und Aufgabendesign beschäftigt. Für die Entwicklung der Smartphone-App wurde der Design Thinking-Prozess genutzt. Während des Workshops wurden ein Prototyp sowie eine erste Version der App erarbeitet.Die Weitergabe des Ansatzes an die Studenten war ein zentraler Punkt aller Überlegungen.

Der Workshop fand in einer sehr angenehmen Atmosphäre statt, in der die Partner sehr herzlich von den rumänischen Gastgebern willkommen geheißen wurden und eine unglaubliche Gastfreundschaft erfuhren. Die Partner nutzen den Workshop, um verschiedene Entrepreneurship Education-Prozesse zu diskutieren und um den Austausch und die Kontakte miteinander zu vertiefen.

Zweiter Workshop in Kópavogur, Reykjavik (Island)

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Der zweite Workshop (25. – 27. Juni 2014) stand im Zeichen eines vergleichenden und planenden Blicks in Reykjavik, Island. Zu Beginn standen eine Profildarstellung der einzelnen Entrepreneurship-Ansätze im Mittelpunkt und die Präsentation des Vergleichs der Entrepreneurship-Ansätze der beteiligten Partner-Länder. Durch diesen Vergleich konnte an dem gemeinsamen Verständnis von Entrepreneurship-Education im Projekt weiter gearbeitet werden. Dazu wurde ein kriterienbasiertes Raster entwickelt, um einerseits dominante Muster herausstellten zu können, aber auch Besonderheiten sichtbar zu machen. Als Kriterien dienten insbesondere das jeweilige Verständnis von Entrepreneurship und Entrepreneurship-Education, die strategische Ausrichtung und der Grad der Institutionalisierung von Entrepreneurship-Education, die curriculare Struktur, eingesetztes Ressourcen, der didaktische Ansatz, Formen der Bewertung und erwartete Entwicklungen sowie Herausforderungen.

Auf dieser Verständnisgrundlage konnte dann im zweiten Teil des Workshops eine Diskussion um die Entwicklung eines weiteren konzeptionellen Ansatzes angegangen werden. Mit der Zielsetzung der Förderung des entrepreneurial mind-sets, wurden dabei zunächst die Herausforderungen diskutiert, die die Entwicklung und Förderung von Einstellungen und Haltungen zu Entrepreneurship mit sich bringen.

Für die Entwicklung des didaktischen Ansatzes im Deserve-Projekt wurden die Chancen und Grenzen von spielbasiertem Lernen, erfahrungsbasiertem Lernen und gestaltungsorientierten Lernen diskutiert und ein Vorschlag, der diese Prinzipien miteinander verbindet diskutiert. Der Workshop endete mit einer Planung für den Workshop in Rumänien, in dem der didaktische Ansatz modellhaft mit den Projektpartnern erprobt wird, bevor er dann beim Treffen in Estland mit Studierenden der Partnerländer gemeinsam durchgeführt wird.

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Im Workshop konnte, dank der sehr guten Organisation und der sehr unterstützenden Art des Lehrerteams aus Reykjavik, produktiv diskutiert und gearbeitet werden. Die Begleitung des Workshops und die Einblicke in isländische Besonderheiten sowohl in kultureller als auch kulinarischer Hinsicht waren beeindruckend und bleiben bei allen Projektpartnern sehr nachhaltig in Erinnerung.

Erster Workshop in Wien (Österreich)

workshop 1Alle beteiligten Partner trafen sich persönlich zum ersten Mal in Wien  am „ibc Hetzendorf“. Bei einem informativen Rundgang der Schule erklärten die österreichischen Gastgeber ihre Sichtweisen, Einstellungen und Vorstellungen zu dem Thema `Entrepreneurship Education´.

Das zentrale Thema des zweitägigen Workshops waren die Denkansätze der verschiedenen Länder zu Entrepreneurship Education. Der Informationsaustausch verhalf den Teilnehmern zu einem  verbesserten (gegenseitigen) Verständnis und regte zu ersten Optimierungsvorschlägen an.

Der Workshop fand in einer angenehmen Atmosphäre statt. An dieser Stelle möchten wir uns für den wunderbaren Kuchen und die „Mozartkugeln“ von den österreichischen Gastgebern bedanken. Die Partner führten lange Diskussionen und entwickelten eine intensive Arbeitsgemeinschaft.

Projektstart

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Am 3. Oktober starteten die Projektpartner das Projekt via Online-Meeting. Dieses Treffen half dem Konsortium dabei, jede beteiligte Organisation des Projektes kennenzulernen. Die Projektpartner besprachen den organisatorischen Ablauf des gemeinsamen Projekts und stimmten Vorbereitungsmaßnahmen für das erste persönliche Treffen im Januar 2014 ab. Obwohl es ein paar technische Probleme gab, herrschte eine gute Arbeitsatmosphäre unter den Teilnehmern.

Willkommen zu DESERVE

Bei DESERVE (Developing Entrepreneurial Spirit through Experience and Reflection in Vocational Education) analysieren Partner aus 6 europäischen Ländern solche Denkansätze, die sich auf Entrepreneurship Education beziehen. Es geht dabei insbesondere darum, bestimmte Ansätze und Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Unternehmergeist von Schülerinnen und Schüler frühzeitig wecken können. Dies soll durch eine stärkere Berücksichtigung in den Curricula und durch die Entwicklung eines gemeinsamen europäischen Entreprenuership-Education-Ansatzes gefördert werden. Das Projekt wurde im Oktober 2013 gestartet und läuft 2 Jahre lang.