Zweiter Workshop in Kópavogur, Reykjavik (Island)

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Der zweite Workshop (25. – 27. Juni 2014) stand im Zeichen eines vergleichenden und planenden Blicks in Reykjavik, Island. Zu Beginn standen eine Profildarstellung der einzelnen Entrepreneurship-Ansätze im Mittelpunkt und die Präsentation des Vergleichs der Entrepreneurship-Ansätze der beteiligten Partner-Länder. Durch diesen Vergleich konnte an dem gemeinsamen Verständnis von Entrepreneurship-Education im Projekt weiter gearbeitet werden. Dazu wurde ein kriterienbasiertes Raster entwickelt, um einerseits dominante Muster herausstellten zu können, aber auch Besonderheiten sichtbar zu machen. Als Kriterien dienten insbesondere das jeweilige Verständnis von Entrepreneurship und Entrepreneurship-Education, die strategische Ausrichtung und der Grad der Institutionalisierung von Entrepreneurship-Education, die curriculare Struktur, eingesetztes Ressourcen, der didaktische Ansatz, Formen der Bewertung und erwartete Entwicklungen sowie Herausforderungen.

Auf dieser Verständnisgrundlage konnte dann im zweiten Teil des Workshops eine Diskussion um die Entwicklung eines weiteren konzeptionellen Ansatzes angegangen werden. Mit der Zielsetzung der Förderung des entrepreneurial mind-sets, wurden dabei zunächst die Herausforderungen diskutiert, die die Entwicklung und Förderung von Einstellungen und Haltungen zu Entrepreneurship mit sich bringen.

Für die Entwicklung des didaktischen Ansatzes im Deserve-Projekt wurden die Chancen und Grenzen von spielbasiertem Lernen, erfahrungsbasiertem Lernen und gestaltungsorientierten Lernen diskutiert und ein Vorschlag, der diese Prinzipien miteinander verbindet diskutiert. Der Workshop endete mit einer Planung für den Workshop in Rumänien, in dem der didaktische Ansatz modellhaft mit den Projektpartnern erprobt wird, bevor er dann beim Treffen in Estland mit Studierenden der Partnerländer gemeinsam durchgeführt wird.

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Im Workshop konnte, dank der sehr guten Organisation und der sehr unterstützenden Art des Lehrerteams aus Reykjavik, produktiv diskutiert und gearbeitet werden. Die Begleitung des Workshops und die Einblicke in isländische Besonderheiten sowohl in kultureller als auch kulinarischer Hinsicht waren beeindruckend und bleiben bei allen Projektpartnern sehr nachhaltig in Erinnerung.